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Wärmebildkameras eignen sich hervorragend zur Inspektion von Elektronik oder zum Auffinden von Lücken in der Gebäudeisolierung. Selbst Wasserlecks können mit einer Wärmebildkamera gefunden werden.
Wärmebildkameras sind für diese Zwecke ideal, da Temperaturunterschiede in einer Region leicht erkennbar sind. Wärmebildkameras sind jedoch weniger geeignet, um absolute Temperaturen zu messen. Wenn Sie die genaue Temperatur eines elektronischen Bauteils messen möchten, sollten Sie besser ein Thermometer mit Thermoelement verwenden. Möchten Sie wissen, welche Komponenten die Hotspots sind? Verwenden Sie eine Wärmebildkamera.
In diesem Artikel werden die verschiedenen Fehler bei der Temperaturmessung mit einer Wärmebildkamera diskutiert.
Gradientenfehler und Vignettierung
Wenn Sie ein Wärmebild von einer Fläche machen, die eine gleichmäßige Temperatur hat, werden Sie feststellen, dass die Kamera dennoch Temperaturunterschiede registriert. Eine Seite oder eine Ecke kann höhere Temperaturen aufweisen, aber der Fehler kann auch die Form einer Objektiv-Vignettierung annehmen. Dieser Fehler wird durch Objektivungenauigkeiten und Objektivfehlstellungen verursacht. Fehler zwischen 1 und 2,5K gelten als normal.
Das untenstehende Bild zeigt das Wärmebild, das mit einer FLIR C5 von einer gleichmäßigen Oberfläche aufgenommen wurde. Wie Sie sehen können, ist ein Unterschied von 1,5°C zu erkennen. Wenn die Kamera auf den Kopf gestellt wird, bewegen sich die heißen und kalten Stellen nicht, sodass dieser Fehler in der Kamera liegt.

Das folgende Bild zeigt den Vignettierungsfehler der Guide PC210 Kamera. Das Bild rechts zeigt eine tatsächliche Messung im Automatikmodus und man erkennt, dass die Vignettierung das Ergebnis nicht beeinflusst. Hotspots sind immer noch leicht zu finden.

Das untenstehende Bild zeigt ein Beispiel für einen Gradientenfehler von 1,7°C einer anderen Wärmebildkamera.
