Jedes elektronische Gerät, das auf den Markt kommt, muss bestimmten "EMV-Richtlinien" entsprechen.
Diese Richtlinien beziehen sich auf das Ausmaß, in dem das zu prüfende Gerät andere Geräte elektromagnetisch stört.
Ein Leitungsimpedanz-Stabilisierungsnetzwerk (LISN) ist ein Gerät, das in Verbindung mit einem Messempfänger oder
Empfänger oder Spektrumanalysator zur Messung der Störungen auf einer Stromleitung verwendet wird. Wie der Name schon sagt
bietet ein LISN eine stabilisierte feste Messimpedanz unabhängig von der Impedanz der Stromquelle.
Der TBOH01 ist ein 5uH LISN, der zur Messung des leitungsgebundenen Rauschens auf der Zuleitung verwendet werden kann.
von DC-gespeisten Geräten. Diese LISN ist für die Durchführung von EMV-Vorprüfungen im Frequenzbereich von 150 kHz bis 110 MHz ausgelegt.
Der TBOH01 wird mit zwei Gleichstromanschlüssen zwischen der Stromquelle und dem zu prüfenden Gerät angeschlossen.
Das leitungsgebundene Rauschen wird mit minimalen Verlusten von der Stromleitung zum 50-Ω-BNC-Anschluss gekoppelt, wo die Störungen analysiert werden können.
z. B. mit einem Spektrumanalysator. Außerdem isoliert der LISN das zu prüfende Gerät und den BNC-Anschluss vom Rauschen.
das durch die Stromquelle verursacht wird. Der Anschluss der Stromquelle und der Anschluss des Geräts sind durch eine Induktivität von 5 μH voneinander getrennt.
Weitere Informationen zum Messen mit der TBOH01 und den EMV-Richtlinien finden Sie in den PDFs am Ende dieser Seite. Weiter
gibt es auch eine PC-Software zur weiteren Analyse der EMV-Messungen. Diese Software, EMCview, finden Sie
hier.
Bitte beachten Sie! Diese LISN ist für EMV-Tests an gleichstrombetriebenen Geräten geeignet. Für die Prüfung von einphasig mit Wechselstrom betriebenen Geräten können Sie das
TBL5008-2C verwenden.
Spezifikationen
| Frequenzbereich | 100 kHz - 110 MHz |
| DC-Widerstand | 40 mΩ |
| Maximaler Strom | 10A |
| Nennspannungsbereich | 0-60 VDC |
| Max. Spannung | 0-60 VDC |
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